TI-Basisdienste & Kommunikation:
Patientendaten & Notfallversorgung:
TI-Infrastruktur & Monitoring:
Administration & Integration:
PVS-unabhängige TI-Management-Plattform als zentrales Unterscheidungsmerkmal: Duria 2 funktioniert als eigenständige Steuerungszentrale für alle TI-Dienste, losgelöst vom verwendeten Praxisverwaltungssystem. Diese Unabhängigkeit bedeutet keine Bindung an einen bestimmten PVS-Hersteller, freie Systemwahl und flexiblen Wechsel ohne Verlust der TI-Funktionalität. Besonders wertvoll erweist sich diese Eigenschaft für Praxen mit heterogener IT-Landschaft oder geplanten PVS-Migrationen, die ihre bewährten Systeme behalten möchten.
Proaktives Echtzeit-Monitoring mit Frühwarnsystem hebt Duria 2 von typischen TI-Lösungen ab: Das „Duria Status Cockpit" überwacht kontinuierlich alle TI-Verbindungen und alarmiert bei Störungen durchschnittlich innerhalb von 2 Minuten – schneller als viele Wettbewerber mit etwa 5 Minuten Reaktionszeit. Praxen erfahren von Problemen, bevor Mitarbeiter sie im laufenden Betrieb bemerken, und können gegensteuern, statt im Praxisalltag ausgebremst zu werden. Die dokumentierte Uptime von über 99 Prozent belegt die Zuverlässigkeit dieser Überwachung.
Modulares Pay-per-Module-Lizenzmodell für präzise Kostenkontrolle: Anwender zahlen nur für die TI-Funktionen, die tatsächlich benötigt werden. Der Start erfolgt mit Basisdiensten wie eRezept und eAU, die Erweiterung bei Bedarf um NFDM, eMP oder Facharztmodule. Diese Flexibilität vermeidet teure Gesamtpakete mit ungenutzten Funktionen und ermöglicht schrittweises Wachsen mit den Anforderungen der Praxis.
Einschränkungen sollten bei der Bewertung berücksichtigt werden: Duria 2 bietet kein integriertes Telekonsil- oder Videosprechstunden-Modul, hierfür benötigen Anwender eine separate Lösung. Die Reporting-Funktionen sind grundlegend vorhanden, verfügen jedoch nicht über erweiterte Business-Intelligence-Features. Konkrete Preisstaffelungen sind nicht öffentlich verfügbar, was individuelle Angebotseinholung erforderlich macht und die Budgetplanung im Vorfeld erschwert.
Einzelpraxen und kleine Gemeinschaftspraxen mit 1-5 Ärzten profitieren von der wartungsarmen TI-Lösung ohne Erfordernis einer eigenen IT-Abteilung. Die intuitive Bedienung, umfassender deutscher Support mit durchschnittlich 30 Minuten Reaktionszeit und alle gesetzlich verpflichtenden TI-Anwendungen in einer Lösung sprechen diese Zielgruppe an. Die dokumentierte Zeitersparnis von 20-30 Prozent bei TI-Kommunikation entlastet gerade kleinere Teams spürbar im Tagesgeschäft.
Medizinische Versorgungszentren mit zentraler IT-Verwaltung finden in Duria 2 eine passende Lösung für die Koordination mehrerer Standorte. Das Multi-Site-Management und die zentrale Überwachung aller TI-Verbindungen ermöglichen einheitliche Standards über verschiedene Standorte hinweg. Die Microservices-Architektur skaliert mit dem Wachstum des MVZ, während die PVS-Unabhängigkeit heterogene Systemlandschaften an verschiedenen Standorten erlaubt.
Praxen mit bestehendem PVS ohne integrierte TI-Lösung können Duria 2 als Ergänzung nutzen, wenn das vorhandene Praxisverwaltungssystem die fachlichen Anforderungen erfüllt, aber keine oder nur unzureichende TI-Funktionen bietet. Duria 2 ergänzt das bewährte PVS als dedizierte TI-Schicht, ohne dass ein Systemwechsel erforderlich wird. Diese Konstellation vermeidet kostspielige und disruptive Komplett-Migrationen.
Digitalisierungsbeauftragte in Praxisverbünden mit Verantwortung für die TI-Strategie mehrerer Praxen erhalten mit Duria 2 eine einheitliche Plattform. Die standardisierten Schnittstellen, das zentrale Monitoring und die flexible Modulbuchung ermöglichen ein konsistentes TI-Management über verschiedene Praxisstandorte hinweg mit zentraler Steuerung und lokaler Autonomie.
Entscheidende Auswahlkriterien:
Die Telematikinfrastruktur ist seit 2021 verpflichtend für alle Vertragsärzte und bildet die digitale Grundlage für den Austausch medizinischer Daten. Duria 2 deckt die gesetzlich geforderten Anwendungen wie eRezept, eAU und KIM vollständig ab und wird quartalsweise an neue Gematik-Spezifikationen angepasst. Diese regelmäßige Aktualisierung gewährleistet, dass Anwender automatisch compliant bleiben, ohne sich aktiv um regulatorische Änderungen kümmern zu müssen.
Der tägliche Umgang mit elektronischen Rezepten, Arztbriefen und Krankenkassen-Kommunikation bindet durchschnittlich 15-20 Prozent der Arbeitszeit medizinischer Fachangestellter. Eine zuverlässige TI-Lösung mit minimalem Ausfall ist daher keine technische Spielerei, sondern Grundvoraussetzung für reibungslose Praxisabläufe. Duria 2 positioniert sich hier als spezialisierte Lösung, die TI-Dienste in den Mittelpunkt stellt statt als Nebenprodukt eines umfassenderen Softwarepakets.
Die Telematikinfrastruktur wird kontinuierlich erweitert – kommende Entwicklungen wie ePA 3.0, E-Verordnung und weitere Anwendungen stehen bereits in der Pipeline. Die Microservices-Architektur von Duria 2 und der etablierte Quartals-Release-Zyklus ermöglichen schnelle Integration neuer Dienste ohne Systemwechsel. Diese technologische Basis schafft Zukunftssicherheit in einem sich rasch entwickelnden regulatorischen Umfeld.
Die Duria Software GmbH mit etwa 60 Mitarbeitern fokussiert sich seit 2012 ausschließlich auf medizinische Software mit Schwerpunkt TI-Anbindungen. Diese Spezialisierung bedeutet keine Querfinanzierung durch branchenfremde Geschäftsfelder und keine strategische Ablenkung durch andere Produktlinien – die gesamte Entwicklungskapazität fließt in TI-Lösungen für das Gesundheitswesen.
Alle Entwicklungen entstehen in Deutschland, der Support erfolgt durch deutschsprachige Fachkräfte mit dokumentierten 30 Minuten durchschnittlicher Reaktionszeit. Über 200 Praxen in der DACH-Region nutzen Duria-Lösungen, was ein solides Fundament ohne typische Konzernrisiken großer Anbieter darstellt. Die Kundenbewertung von 4,3 von 5 Sternen deutet auf überdurchschnittliche Zufriedenheit hin, wobei Support-Qualität häufig positiv hervorgehoben wird.
Quartals-Releases nach Scrum-Methodik und regelmäßige Feedback-Loops mit Key-User-Gruppen sorgen für praxisnahe Weiterentwicklung. Die öffentlich einsehbare Roadmap mit Schwerpunkten wie Container-Optimierung zeigt technologische Zukunftsfähigkeit und transparente Produktstrategie.
Duria 2 basiert auf .NET 6 mit Microservices-Ansatz, REST/JSON-APIs und geplanter Container-Fähigkeit für Docker und Kubernetes. Diese moderne Technologie-Basis ermöglicht flexible Deployment-Optionen und einfache Erweiterbarkeit – im Gegensatz zu monolithischen Altsystemen, die viele etablierte PVS-Lösungen charakterisieren. Die Architektur-Entscheidung für Microservices erlaubt unabhängige Skalierung einzelner Komponenten und erleichtert die Integration neuer TI-Dienste erheblich.
Die Software setzt standardisierte Schnittstellen wie HL7 und REST zu gängigen Praxisverwaltungssystemen (CGM, Medistar, Alya, Turbomed) ein und bietet offene APIs für Drittsysteme. Dieser API-First-Ansatz unterscheidet Duria 2 von fest integrierten Herstellerlösungen und ermöglicht die Anbindung von Laborsystemen, Abrechnungssoftware und Archivierungslösungen. Die PVS-Agnostizität erfordert allerdings im Vorfeld eine genaue Kompatibilitätsprüfung mit der konkreten PVS-Version.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit AES 256, DSGVO-Konformität und Nutzung BSI-zertifizierter TI-Hardware-Komponenten bilden die Sicherheitsbasis. Jährliche Penetrationstests durch TÜViT belegen eine proaktive Sicherheitsstrategie. Die Lösung setzt allerdings Windows Server und Microsoft SQL Server voraus, was sie für Linux- oder OpenSource-orientierte Umgebungen ungeeignet macht.
Duria 2 arbeitet mit Einmallizenzen pro Arbeitsplatz plus 15-20 Prozent jährliche Wartungskosten. Zusatzmodule wie NFDM oder erweiterte eRezept-Funktionen sind separat buchbar – typischerweise im Bereich von etwa 300 Euro pro Jahr je Modul. Diese Struktur ermöglicht präzise Kostenkontrolle und schrittweisen Ausbau im Gegensatz zu teuren Vollpaketen mit vielen ungenutzten Funktionen.
Allerdings fehlen öffentlich verfügbare Preisstaffelungen, was die Budgetplanung im Vorfeld erschwert. Für eine realistische TCO-Betrachtung über 3-5 Jahre müssen neben Lizenzen auch Hardware-Connector (etwa 90 Euro monatlich), Server-Betrieb (circa 1.000 Euro jährlich), initiale Schulung (2-3 Tage) und laufende Personalkosten für Administration einkalkuliert werden. Als Richtwert für eine Praxis mit 5 Anwendern ergeben sich etwa 8.500 Euro jährlich.
Diesem Aufwand steht gegenüber: 20-30 Prozent Zeitersparnis bei TI-Aufgaben laut Anwenderstudie und Vermeidung von Compliance-Strafen bis 1.000 Euro pro Vorfall bei Nicht-Erfüllung gesetzlicher TI-Vorgaben. Die Wirtschaftlichkeit hängt stark davon ab, wie intensiv die TI-Funktionen genutzt werden und welche Alternativkosten bei mangelhafter TI-Integration entstehen würden. Vor der Entscheidung empfiehlt sich eine verbindliche Kalkulation inklusive aller Zusatzkosten für Integration, Migration und Schulung.
Der Umstieg auf Duria 2 folgt einem strukturierten 4-6-Wochen-Prozess mit klar definierten Phasen: Analyse & Konzeption zu Beginn, gefolgt von Datenübernahme per CSV- oder HL7-Import mit vorangehender Testmigration. Anschließend erfolgt die Schulung (2 Tage Basis plus 1 Tag Vertiefung) und das Go-Live mit 3-monatiger Nachbetreuung. Der Ressourcenbedarf umfasst einen internen Projektleiter sowie etwa 40 Personentage Beratung durch Duria-Consultants.
Die Datenqualität der Altsysteme erweist sich als entscheidender Erfolgsfaktor – schlechte oder inkonsistente Altdaten verlängern die Migration erheblich. Frühzeitige Einbindung des Praxisteams und dediziertes Change-Management sind in der Praxis wichtiger als rein technische Aspekte. Die PVS-Kompatibilität sollte vorab mit der konkreten Versionsnummer geklärt werden, da undokumentierte proprietäre Schnittstellen im Bestand-PVS zu unerwarteten Verzögerungen führen können.
Typische Stolpersteine umfassen unterschätzte Schulungsbedarfe bei medizinischen Fachangestellten und mangelnde Ressourcen für internes Projektmanagement. Der Wizard-gestützte Import hilft bei Standardfällen, kann aber komplexe Datenkonstellationen nicht automatisch lösen. Praxen sollten ausreichend Zeit für Datenbereinigung und Testläufe einplanen, bevor der produktive Betrieb startet. Eine schrittweise Einführung einzelner Module reduziert das Risiko und ermöglicht Lernen während des Prozesses.
Vorteile:
Herausforderungen:
Duria 2 ist eine spezialisierte, PVS-unabhängige TI-Management-Plattform. Während PVS-Hersteller TI oft als nachträglich angehängtes Modul umsetzen, steuert und überwacht Duria 2 alle TI-Dienste zentral – mit proaktivem Monitoring, tieferer Integration und ohne Bindung an einen PVS-Anbieter. Diese Architektur erweist sich als besonders wertvoll bei geplanten PVS-Wechseln oder heterogenen Systemlandschaften in Praxisverbünden. Die Spezialisierung ermöglicht schnellere Anpassung an neue Gematik-Vorgaben als bei PVS-Herstellern, für die TI nur ein Funktionsbereich unter vielen darstellt.
Die Einführung erfolgt in fünf Hauptschritten: 1) Kompatibilitätsprüfung mit dem vorhandenen PVS inklusive genauer Versionsnummer, 2) Individuelles Angebot mit TCO-Kalkulation einholen und Budget freigeben lassen, 3) Interne Ressourcen klären (Projektleiter benennen, etwa 40 Personentage Beratung einplanen), 4) Datenmigrations-Test mit Altdaten durchführen und Qualität prüfen, 5) Schulungsplan für das Team erstellen und Termine festlegen. Die Gesamtdauer vom Kick-off bis zum produktiven Go-Live beträgt 4-6 Wochen bei reibungslosem Verlauf, kann sich aber bei komplexen Datenkonstellationen oder Ressourcenengpässen verlängern.
Der integrierte Offline-Modus speichert Vorgänge lokal zwischen und synchronisiert automatisch nach Wiederherstellung der TI-Verbindung. Das Echtzeit-Monitoring alarmiert durchschnittlich nach 2 Minuten bei Störungen, sodass Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, bevor der Praxisbetrieb ernsthaft stockt. Der Support-SLA garantiert 4 Stunden Reaktionszeit, die Hotline ist zu üblichen Praxiszeiten erreichbar. Bei kritischen Ausfällen bietet Duria 2 auch Remote-Support mit direktem Zugriff auf das System (nach Freigabe) zur schnelleren Problemlösung.
Duria 2 eignet sich für ein breites Spektrum von Einzelpraxen mit einem Arzt bis zu mittleren MVZs mit etwa 20 Anwendern. Die Microservices-Architektur skaliert grundsätzlich auch darüber hinaus, allerdings liegen die Hauptreferenzen im Bereich 1-15 Ärzte. Sehr große Klinikverbünde mit Anforderungen an KIS-Integration sollten die Grenzen der Software vorab klären. Der modulare Aufbau ermöglicht Start in kleinem Rahmen und schrittweises Wachstum, ohne dass die initiale Investition überdimensioniert ausfallen muss.
Ein Parallelbetrieb während der Testphase ist möglich und wird für die Einführung sogar empfohlen. Beide Systeme können für einen begrenzten Zeitraum nebeneinander laufen, wobei kritische TI-Vorgänge zunächst weiterhin über das Altsystem abgewickelt werden. Diese Vorgehensweise reduziert das Risiko und ermöglicht schrittweise Gewöhnung des Teams. Allerdings verursacht der Parallelbetrieb zusätzlichen Aufwand für doppelte Datenpflege und sollte nicht länger als 4-6 Wochen dauern, um Effizienzgewinne nicht zu verzögern.
Duria bietet standardisierte Basisschulungen (2 Tage) für das gesamte Team sowie Vertiefungsschulungen (1 Tag) für Power-User und Administratoren. Die Schulungen finden wahlweise vor Ort in der Praxis oder remote per Videokonferenz statt. Zusätzlich stehen Online-Tutorials, eine Wissensdatenbank und regelmäßige Webinare zu neuen Funktionen zur Verfügung. Für größere Praxisverbünde können individualisierte Train-the-Trainer-Programme vereinbart werden, bei denen interne Multiplikatoren ausgebildet werden. Die Schulungskosten sind üblicherweise nicht in der Lizenz enthalten und werden separat abgerechnet.
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