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Praxis | Marketing | Arzt | Zahnarzt | Internetauftritt | Webseite | SEO

Praxis Marketing fĂŒr den Arzt & den Zahnarzt in 2021

Stellenwert des Marketings fĂŒr Praxen und warum auch die richtige Telefonanlage eine Rolle spielt

Das Marketing hat fĂŒr den Arzt und die Praxis in den letzten Jahren eine immer wichtigere Bedeutung erhalten. Seit 20 Jahren berĂ€t und schult med2day Praxis – Teams in ganz Deutschland. Immer wieder wird med2day gerade in Telefontrainings bewusst, wie wenig bestehende Hardware (Telefonanlage) mit der „Software“ der Praxis (also den ArbeitsablĂ€ufen) verzahnt ist. Dabei bieten gerade moderne Telefonanlagen besondere Features, die fĂŒr die Praxis eine erhebliche Erleichterung und fĂŒr die Patienten beachtliche Serviceverbesserungen mit sich bringen.

Bevor wir zu dieser Spezial-Frage des Marketings fĂŒr die Praxis kommen, möchte ich mit Ihnen umfassenden Blick auf das Thema Praxismarketing setzen.

Beginn des Marketings: DruckstĂŒcke und „GeschĂ€ftsausstattung“ als klassisches Offline-Marketing

Zu Beginn des Praxismarketing ging es vor allem um die Gestaltung von Briefpapier, Visitenkarten, Notizzetteln und anderem Praxismaterial. Erst spĂ€ter kamen zusĂ€tzliche WĂŒnsche wie Praxislogos und Drucksachen, BroschĂŒren und Praxiszeitungen dazu.

WĂ€hrend in den Berufsordnungen noch Werbung verboten war (und Ă€rztliche Kollegen die Praxisschilder ihrer Mitbewerber abmaßen, weil diese festgelegte MaximalgrĂ¶ĂŸen hatten) begannen erste mutige Ärzte, Marketing auch außerhalb der Praxis in Zeitschriften und Magazinen zu testen. Auch auf Bussen, in Bahnen und in U-Bahnhöfen sah man ab und zu Veröffentlichungen.

Erst als die Werbeverbote liberalisiert wurden und sachliche, informative Darstellung zulĂ€ssig erachtet wurde, ging Praxismarketing ĂŒber EinzelfĂ€lle hinaus. Heute ist man als Praxis gut beraten, sowohl ein Logo als auch eine einheitliches Praxis Design zu nutzen. Fehlt das, wirkt das Erscheinungsbild eher unprofessionell.

 

Internetauftritte und Suchmaschinenoptimierung (SEO); Beginn des online-Marketings

Nach den ersten Praxiswebsites wurde – parallel zur zunehmenden Marktdominanz von Google als Suchmaschine – auch das Thema Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger. Erste ZahnĂ€rzte und Ärzte verstanden, dass der reine Internetauftritt nicht mehr ausreichend ist, um im Netz gefunden zu werden. Heute geben viele Praxen monatlich 4stellige BetrĂ€ge fĂŒr Werbeanzeigen aus, um bei Google sichtbar zu sein. GĂŒnstiger (wenn auch langwieriger) ist der organische Aufbau der Seite, um mit Mehrwert fĂŒr die Patienten besser im Google-ranking zu erscheinen.

 

Linkedin, Facebook, Instagram & Co: Social-media-Marketing in der Arztpraxis

Der nĂ€chste Trend entstand durch die aufkommenden Social-media-Portale. Aufbau und Pflege von Profilen bei facebook, titter oder ĂŒber Platformen wie linkedin bzw. xing ergĂ€nzten das Portfolio. Leider erweisen sich viele Portale als kostspielig und aufwĂ€ndig. Wer nicht regelmĂ€ĂŸig aktualisiert, wird nicht ausreichend wahrgenommen. Durch die unterschiedlichen Zielgruppen (facebook ist bei der Jugend seit lĂ€ngerem „out“) muss man verschiedene Portale parallel bedienen.

 

Aktuelle Herausforderung: Weiterempfehlungs- bzw. Reputations-Marketing fĂŒr die Praxis

In den letzten Jahren ergĂ€nzt das Weiterempfehlungsmarketing den Marketing-Mix in Arztpraxen und Zahnarztpraxen. Aus unserer Sicht wird gerade die Weiterempfehlung der Patienten einer der zentralen Erfolgsfaktoren fĂŒr Praxen werden. Dieser Bereich ist zunehmend spannend und komplex, weil Patientenzufriedenheit in den nĂ€chsten Jahren die Auswahl einer bestimmten Arzt- oder Zahnarztpraxis immer stĂ€rker beeinflussen wird.

Heute spielt in Deutschland fĂŒr niedergelassene Ärzte und ZahnĂ€rzte vor allem das Arztbewertungsportal Jameda eine wichtige Rolle. Als Abo-Modell gegen monatliche VergĂŒtung bietet Jameda Zusatzleistungen an. Und hat sich dadurch in der Ärzteschaft einen zwiegespalteten Ruf eingebracht. Immer wieder wird behauptet, dass Abo-Kunden Vorteile beim ranking im Vergleich zu Ärzten bekommen, die sich mit dem kostenlosen Grundeintrag begnĂŒgen. Jameda dementiert das regelmĂ€ĂŸig und versucht, noch mehr Transparenz in die Vorgehensweise zu bringen. Leise und von vielen noch unbemerkt hat Google mit MyBusiness den deutschen Markt besetzt. Google verfolgt eine andere Ausrichtung. Ziel von MyBusiness ist es, ein digitales Unternehmensprofil kostenlos im Internet zu platzieren und strukturiert so zu pflegen, dass daraus Mehrwerte fĂŒr Nutzer (also fĂŒr Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Patienten) entstehen. Das wird zum Beispiel durch regionale Suchkomponenten (lokale Suche), erreicht, mit Ärzte und ZahnĂ€rzte ihre Praxis so prĂ€sentieren können, dass Patienten aus der NĂ€he besser zur Praxis finden.

Damit Jameda und Google eine Praxis als „gut“ bewerten und bevorzugt prĂ€sentieren, ist vor allem wichtig, das Thema Dienstleistungsorientierung in den Praxisablauf zu integrieren. Hier sind neben guten AblĂ€ufen (Terminvergabe, Rezeptbestellungen, Telefon) auch Umgang mit den Patienten (ProfessionalitĂ€t, Empathie) entscheidend.

Unsere Tipps fĂŒr erfolgreiches Praxis – Marketing

Versuchen Sie, die Behandlung in Ihrer Praxis mit den Augen des Patienten zu sehen. Wenn Ihnen aus Patientensicht Aspekte auffallen, die nicht optimal laufen, verbessern Sie diese.

Ein immer wieder von Patienten bemĂ€ngelter Punkt ist die lange Wartezeit am Telefon. Auch in vielen unserer Seminare kommt die Unzufriedenheit der Praxis-Teams mit dem Telefon schnell ans Tageslicht: Patienten beschweren sich, mĂŒssen lange in der Warteschleife warten oder rufen viele Male an, um ĂŒberhaupt erst durch zu kommen. Hier können Sie durch eine moderne Telefonanlage (egal, ob online in der cloud oder klassische hardware in der Praxis) mit durchdachter Konfiguration punkten.

Ein optimaler Telefon-Ablauf in der Praxis sieht so aus:

  • Unnötige Telefonate werden vermieden: Dazu bieten sich verschiedene digitale Tools an (Online-Terminvergabe, Rezept-AB etc.)
  • Digitale Triagierung: „DrĂŒcken Sie 1 fĂŒr
“ oder mit Spracherkennung: „Möchten Sie ein Rezept anfordern, sagen Sie bitte Rezept“.
  • Entzerrung des Telefonaufkommens: Telefonsprechstunden, Befundsprechstunden, Spezial-Telefonzeiten z.B. nachmittags
  • Schulung des Praxisteams im Umgang mit dem Telefon (effizient & professionell Telefonate fĂŒhren): Telefonate werden freundlicher und schneller
  • Moderne Technik (z.B. Platzvergabe in der Warteschleife): Patienten werden zufriedener

Neben dem Telefon fließen natĂŒrlich noch viele andere Faktoren in die Bewertung der Patienten ein.

Umso wichtiger ist es, die RĂŒckmeldung auf Jameda und Google zu kennen, ggf. zu kommentieren und die GrĂŒnde fĂŒr die Unzufriedenheit abzustellen. Der Umgang mit negativen Bewertungen muss Teil des Praxismarketings werden. Wenn Bewertungen gegen die Grundlagen der Arztbewertungsportale verstoßen, können Sie als Ärztin bzw. Arzt eine Löschung beantragen. Ebenfalls unzulĂ€ssig sind verschiedene Äußerungen vom Patienten, die den sachlichen Rahmen ĂŒberschreiten. NatĂŒrlich lohnt es sich auch, gezielt die Gruppe der Patienten anzusprechen, die Ihnen zufrieden erscheinen. Schlechte Meinungen finden automatisch zu Jameda & Co, zufriedene Patienten mĂŒssen manchmal etwas „gestupst“ werden.

Sie schaffen das nicht alleine?

Wir unterstĂŒtzen Sie gern – seit 20 Jahren kĂŒmmern wir uns um Patientenzufriedenheit, Kommunikation & Co.

Weitere Informationen zum Thema Praxismarketing finden Sie hier.

Unser Seminar zum Thema Patientenkommunikation und Service am Telefon können Sie hier kennenlernen.

Wir kommen direkt in Ihre Praxis oder treffen uns digital im Video-Call.

Bei individuellen Fragen wenden Sie sich gern an mich direkt. Meine Kontaktdaten finden Sie auf unserer Homepage.

Und nun viel Spaß beim Optimieren in Ihrer Praxis!

Dr.med. Fabian Stehle
GeschĂ€ftsfĂŒhrer med2day.com