Maritime Software umfasst digitale Lösungen für die Schifffahrtsbranche. Sie wird eingesetzt zur Verwaltung von Liegeplätzen in Marinas und Häfen, zum Management von Schiffsflotten bei Reedereien, zur Planung von Wartung und Reparaturen in Werften sowie zur Organisation von Mitgliedschaften in Yachtclubs.
Maritime Sicherheit bezeichnet den Schutz von Schiffen, Häfen und Personen. Software unterstützt die Einhaltung internationaler Standards wie dem ISM Code und ISPS Code. Sie dokumentiert Sicherheitsmaßnahmen, verwaltet Zertifikate und erstellt Nachweise für Audits.
Die maritime Industrie umfasst alle wirtschaftlichen Aktivitäten rund um die Schifffahrt. Dazu gehören die kommerzielle Schifffahrt mit Fracht- und Passagiertransport, die Hafenwirtschaft, die Freizeitschifffahrt mit Marinas und Yachtclubs sowie der Schiffbau. Deutschland ist mit Häfen wie Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven ein wichtiger Standort.
Die Kosten variieren stark. Budget-Lösungen wie Pompomela starten bei etwa 3 Euro pro Liegeplatz und Jahr. Mittelklasse-Software kostet zwischen 200 und 500 Euro monatlich. Premium-Lösungen werden individuell kalkuliert und können mehrere tausend Euro pro Monat kosten.
Deutsche Anbieter sind Up2Boat, Portelo, YABOOK und Pompomela. Internationale Anbieter mit deutscher Präsenz sind Harbour Assist aus Großbritannien, CFARER aus Norwegen und Smart Waters als internationale SaaS-Lösung. Für Reedereien sind CFARER und DNV-Lösungen besonders relevant.
Marina-Software konzentriert sich auf Freizeitboote: Liegeplatzverwaltung, Saisonverträge und Gastlieger-Management. Hafen-Software für kommerzielle Häfen umfasst Schiffsverkehrssteuerung, Frachtlogistik, Zollabwicklung und ISPS-Compliance. Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich.
Software dokumentiert alle relevanten Prozesse und archiviert sie nachvollziehbar. Sie verwaltet Zertifikate mit Ablaufdaten und warnt rechtzeitig vor Erneuerungen. Bei Audits können alle Nachweise schnell abgerufen werden. CFARER ShipManager ist ein Beispiel für umfassende Compliance-Unterstützung.
Ja, auch für kleine Yachthäfen kann Software sinnvoll sein. Budget-Lösungen wie Pompomela kosten nur wenige hundert Euro pro Jahr. Der Nutzen liegt in der Zeitersparnis, der Vermeidung von Doppelbuchungen und der professionellen Außenwirkung gegenüber Gastliegern.
Drei Trends dominieren: Cloud-Lösungen mit mobilen Anwendungen ermöglichen flexiblen Zugriff. KI verbessert Routenplanung und Wartungsvorhersage. IoT-Sensoren liefern Echtzeitdaten zu Belegung und Zustand. Das Hamburger SmartPORT-Projekt zeigt, wohin die Reise geht.
Vier Schritte helfen bei der Auswahl: Erstens, definieren Sie Ihre Anforderungen nach Segment. Zweitens, prüfen Sie die Skalierbarkeit für zukünftiges Wachstum. Drittens, klären Sie notwendige Schnittstellen zu bestehenden Systemen. Viertens, testen Sie die Software vor dem Kauf. Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen an.
Liegeplätze verwalten, Buchungen koordinieren, Schiffe überwachen – und dabei den Überblick behalten. Als Hafenbetreiber, Marina-Manager oder Reeder kennen Sie die Herausforderung: Die tägliche Arbeit erfordert präzise Planung, während Papierkram und veraltete Tabellen Zeit kosten. Maritime Software kann genau das ändern.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Lösungen es für die Schifffahrtsbranche gibt. Sie erfahren, welche Anbieter den deutschen Markt bedienen, was die verschiedenen Segmente unterscheidet und wie viel eine passende Software kostet. Außerdem klären wir rechtliche Anforderungen und werfen einen Blick auf die Trends für 2025.
Maritime Software umfasst alle digitalen Lösungen für die Schifffahrtsbranche. Dazu gehören Programme für Häfen, Marinas, Werften und Reedereien. Diese Systeme unterstützen bei der Verwaltung von Liegeplätzen, Schiffen und allen damit verbundenen Geschäftsprozessen.
Was ist die maritime Industrie? Sie umfasst mehrere Sektoren: die kommerzielle Schifffahrt mit Fracht- und Passagierschiffen, die Hafenwirtschaft mit Logistik und Umschlag, die Freizeitschifffahrt mit Marinas und Yachtclubs sowie den Schiffbau. Jeder dieser Bereiche hat eigene Anforderungen an Software.
Managementsoftware bezeichnet Programme, die betriebliche Abläufe steuern und überwachen. Im maritimen Kontext bedeutet das: Liegeplätze werden digital verwaltet, Reservierungen automatisch bestätigt, Rechnungen erstellt und Wartungen geplant. Anders als allgemeine Unternehmenssoftware berücksichtigen maritime Lösungen branchenspezifische Besonderheiten wie Gezeiten, Schiffsmaße oder internationale Vorschriften.
Der globale Markt für maritime Software wächst deutlich. Experten schätzen das Volumen auf etwa 500 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. Bis 2032 soll der Markt auf über 3 Milliarden US-Dollar anwachsen. Europa verzeichnet dabei ein jährliches Wachstum von über 10 Prozent.
Die Schifffahrtsbranche ist vielfältig. Je nach Segment unterscheiden sich die Anforderungen an Software erheblich. Fünf Hauptgruppen profitieren besonders von digitalen Lösungen.
Marinas und Yachthäfen verwalten Liegeplätze für private Boote. Typische Aufgaben sind die Saisonvermietung, das Management von Gastliegern und die Abrechnung von Serviceleistungen. Ohne Software entstehen häufig Doppelbuchungen, weil mehrere Mitarbeiter gleichzeitig Reservierungen annehmen. Die Belegung ist nicht auf einen Blick erkennbar, und Rechnungen müssen manuell erstellt werden.
Eine Marina mit 200 Liegeplätzen hat im Sommer täglich dutzende Anfragen. Wer hier mit Papier und Tabellen arbeitet, verliert Zeit und Einnahmen. Maritime Software zeigt die Verfügbarkeit in Echtzeit und bestätigt Buchungen automatisch.
Häfen unterscheiden sich grundlegend von Marinas. Hier geht es um Frachtumschlag, Schiffsverkehr und Logistik in großem Maßstab. Die Koordination von Lotsen, Schleppern und Terminals erfordert spezialisierte Systeme. Dazu kommen strenge Sicherheitsvorschriften nach dem ISPS-Code, die dokumentiert werden müssen.
Ein Hafenbetreiber muss wissen, welches Schiff wann anlegt, welche Liegeplätze frei sind und wie die Frachtabfertigung organisiert wird. Ohne Software ist diese Komplexität kaum zu bewältigen.
Werften reparieren und warten Schiffe. Die Herausforderung liegt in der Projektsteuerung: Aufträge müssen erfasst, Materialien bestellt und Arbeitszeiten dokumentiert werden. Der Einsatz von Kränen zum Slippen und Kranen erfordert präzise Terminplanung.
Eine Werft bearbeitet oft mehrere Projekte gleichzeitig. Wer den Überblick verliert, verpasst Fristen und verursacht Stillstandkosten für den Schiffseigner.
Reedereien betreiben Flotten von Schiffen. Sie benötigen Flottenmanagement zur Überwachung aller Einheiten, geplante Wartungssysteme zur Vermeidung von Ausfällen und Crew-Management für Verträge und Zertifikate. Die Logistik umfasst Routenplanung, Ladungsoptimierung und Hafenabfertigung.
Ein Reeder mit 20 Schiffen muss jederzeit wissen, wo sich jedes Schiff befindet, wann die nächste Wartung ansteht und ob alle Besatzungsmitglieder gültige Zertifikate haben. CFARER und ähnliche Enterprise-Lösungen decken genau diese Anforderungen ab.
Yachtclubs verwalten Mitgliedschaften, organisieren Regatten und koordinieren Vereinsaktivitäten. Bootshändler benötigen Bestandsverwaltung, Kundenmanagement und Finanzierungsanwendungen. Beide Gruppen haben weniger komplexe Anforderungen als Häfen oder Reedereien, profitieren aber ebenfalls von spezialisierten Lösungen.
Unabhängig vom Segment gibt es Funktionen, die nahezu jede maritime Software bieten sollte. Diese bilden die Grundlage für effizientes Arbeiten.
Die zentrale Funktion für Marinas und Häfen ist die Liegeplatzverwaltung. Eine gute Software zeigt alle Liegeplätze auf einem visuellen Plan. Sie sehen sofort, welche Plätze belegt sind, welche frei werden und welche für bestimmte Schiffsgrößen geeignet sind.
Moderne Systeme berücksichtigen Tiefe, Breite und Länge jedes Liegeplatzes. So wird automatisch geprüft, ob ein Boot passt. Das verhindert Fehlbuchungen und spart Zeit bei der Zuweisung.
Online-Buchungen sind heute Standard. Bootsfahrer erwarten, dass sie einen Liegeplatz über das Internet reservieren können. Die Software sollte Verfügbarkeit in Echtzeit anzeigen und Buchungen sofort bestätigen.
Gute Systeme versenden automatische Bestätigungen per E-Mail, erstellen Verträge digital und ermöglichen Online-Zahlung. Das reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich.
Maritime Abrechnungen sind oft komplex. Saisonverträge, Kurzzeit-Buchungen, Serviceleistungen wie Strom oder Wasser – alles muss korrekt erfasst und berechnet werden. Software automatisiert diesen Prozess.
In Deutschland ist die Integration einer TSE-Kasse wichtig. Up2Boat bietet beispielsweise BaFin-konforme Kassenbelege direkt im System. Das vereinfacht die Buchhaltung und erfüllt gesetzliche Anforderungen.
Alle Kundendaten an einem Ort: Das spart Suchzeit und ermöglicht besseren Service. Eine Kundendatenbank speichert Kontaktdaten, Buchungshistorie und Präferenzen. So wissen Sie beim nächsten Anruf sofort, wer anruft und was der Kunde braucht.
Wichtig ist die DSGVO-Konformität. Die Software muss sicherstellen, dass personenbezogene Daten geschützt werden und Löschfristen eingehalten werden können.
Schifffahrtsunternehmen haben Anforderungen, die über die Grundfunktionen hinausgehen. Flottenmanagement, Wartung und Crew-Steuerung erfordern spezialisierte Module.
Wo befindet sich welches Schiff? Wie ist der aktuelle Zustand? Flottenmanagement-Software zeigt alle Einheiten auf einer Karte. Echtzeitdaten zu Position, Geschwindigkeit und Kurs sind Standard.
CFARER bietet hier umfassende Lösungen. Das Unternehmen, früher Teil von DNV, liefert Software für über 5.000 Schiffe weltweit. Der Ship Manager umfasst Module für Technik, Beschaffung und Qualitätsmanagement.
Geplante Wartungssysteme helfen, Ausfälle zu vermeiden. Sie planen Wartungsarbeiten vorausschauend, dokumentieren durchgeführte Arbeiten und verwalten Ersatzteile.
Eine gute Wartungsplanung spart Geld. Ungeplante Reparaturen sind teurer als regelmäßige Wartung. Außerdem vermeiden Sie Stillstandzeiten, die bei Frachtschiffen schnell tausende Euro pro Tag kosten.
Besatzungen auf Schiffen wechseln regelmäßig. Verträge, Zertifikate, Arbeitszeiten und Ruhezeiten müssen dokumentiert werden. Crew-Management-Software behält den Überblick über alle Mitarbeiter.
Besonders wichtig sind Zertifikatswarnungen. Läuft ein Befähigungsnachweis ab, informiert das System rechtzeitig. So vermeiden Sie Probleme bei Hafenkontrollen.
Moderne Software nutzt KI für die Routenplanung. Wetter, Strömungen und Kraftstoffverbrauch werden analysiert. Das Ergebnis: optimierte Routen, die Treibstoff sparen.
Branchendaten zeigen Einsparungen von bis zu 8 Prozent beim Kraftstoffverbrauch. Bei den aktuellen Bunkerpreisen rechnet sich das schnell.
Der deutsche Markt bietet sowohl lokale als auch internationale Lösungen. Wir stellen die wichtigsten Anbieter vor.
Up2Boat ist ein deutscher Anbieter aus Brühl. Die Software richtet sich an Yachthäfen, Sportbootvereine und Stadthäfen. Das System ist modular aufgebaut und läuft wahlweise in der Cloud oder lokal.
Besondere Stärken sind die TSE-Integration für deutsche Kassenanforderungen und die DockSite-App für Arbeitsaufträge. Up2Boat wirbt mit dem Konzept "Marina of Things" – der vollständigen Digitalisierung aller Hafenprozesse. Eine kostenlose Testphase von vier Wochen ist möglich.
Portelo stammt von einem deutschen Entwicklerteam mit Erfahrung in der Wassersportbranche. Die Software bietet einen visuellen Hafenplan mit Echtzeit-Belegung.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist das Hotel-Modul für Hafenbetreiber, die auch Unterkünfte anbieten. Mobile Anwendungen für Hafenmeister und Servicetechniker ergänzen das System.
YABOOK kommt aus Heiligenhafen und richtet sich an Marinas mit Fokus auf Gastlieger-Management. Die webbasierte Software lässt sich auch selbst hosten.
Interessant ist die Hardwareintegration: Das PortPanel-System zeigt direkt am Liegeplatz Informationen an. Das können Belegungsstatus, Wetterdaten oder Serviceinformationen sein.
Pompomela ist eine Budget-Lösung aus der Bodensee-Region. Der Preis ist transparent: bis zu 3 Euro pro Liegeplatz und Jahr. Dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr je nach Aufwand.
Die Software ermöglicht Eigentümern und Clubmitgliedern, ihre Daten selbst zu pflegen. Das entlastet die Hafenverwaltung. Für kleine Yachthäfen mit begrenztem Budget ist Pompomela eine interessante Option.
CFARER ist aus DNV Maritime Software hervorgegangen. Das Unternehmen sitzt in Norwegen und gehört teilweise dem Logistikriesen Wilhelmsen. Über 5.000 Schiffe nutzen CFARER-Lösungen.
Das Produktportfolio umfasst Ship Manager mit Modulen für Technik, Beschaffung, Crew und Qualitätsmanagement. Der Hull Manager überwacht den Zustand von Schiffsrümpfen. Navigator Port unterstützt bei der Hafenabfertigung.
CFARER richtet sich an große Reedereien mit umfangreichen Anforderungen. Die Preisgestaltung erfolgt individuell nach Unternehmensgröße und Modulauswahl.
Harbour Assist ist ein britischer Anbieter mit deutscher Sprachversion. Die Software eignet sich für Marinas und Häfen von 50 bis über 5.000 Liegeplätze.
Zertifizierungen nach ISO 27001 und PCI unterstreichen den Fokus auf Sicherheit. Die Preisstruktur umfasst eine Einrichtungsgebühr plus monatliche Lizenzkosten. Konkrete Preise werden individuell kalkuliert.
Smart Waters ist eine internationale Cloud-Lösung für Marinas. Die Software startet ab etwa 1.000 US-Dollar pro Jahr und richtet sich an Häfen jeder Größe.
Stärken sind das Multi-Marina-Management für Betreiber mehrerer Standorte und umfangreiche API-Schnittstellen für Drittanbieter. Allerdings ist Smart Waters derzeit nur auf Französisch, Englisch und Italienisch verfügbar.
Neben den genannten gibt es weitere relevante Lösungen. Dockyard.app konzentriert sich auf Werften mit einer anwendungsbasierten Lösung. Dockwa ist in den USA weit verbreitet und verwaltet etwa 1.000 Marinas. MarinaOffice bietet sowohl Cloud- als auch Desktop-Varianten an.
Für kommerzielle Häfen sind Systeme wie SAP Transportation Management oder dbh CARGO ONLINE relevant. Reedereien nutzen neben CFARER auch AMOS von SpecTec oder Lösungen von DNV.
Die Kosten für maritime Software variieren stark. Sie hängen vom Segment, der Unternehmensgröße und dem Funktionsumfang ab.
Für kleine Marinas gibt es günstige Einstiegslösungen. Pompomela berechnet bis zu 3 Euro pro Liegeplatz und Jahr. Bei 100 Liegeplätzen sind das 300 Euro jährlich plus einmalige Einrichtungskosten.
Diese Lösungen decken Grundfunktionen wie Liegeplatzverwaltung und einfache Abrechnung ab. Für komplexe Anforderungen reichen sie jedoch nicht aus.
Mittelklasse-Lösungen bieten mehr Funktionen und bessere Unterstützung. Smart Waters startet bei etwa 80 Euro monatlich. Molo beginnt bei rund 250 Euro pro Monat, abhängig von der Anzahl der Liegeplätze.
In diesem Segment finden Sie Online-Buchungssysteme, mobile Anwendungen und umfassendere Berichtsfunktionen. Für mittlere Marinas ist das oft der beste Kompromiss aus Preis und Leistung.
Premium-Anbieter wie Up2Boat, Harbour Assist oder CFARER bieten maßgeschneiderte Lösungen. Die Preise werden individuell kalkuliert und hängen von Faktoren wie Liegeplatzanzahl, gewünschten Modulen und Betreuungsumfang ab.
Für Reedereien mit Flottenmanagement-Bedarf sind Enterprise-Lösungen oft die einzige Option. Die Investition rechnet sich durch Effizienzgewinne und vermiedene Ausfallzeiten.
Die Schifffahrt unterliegt umfangreichen Vorschriften. Software kann bei der Einhaltung helfen und dokumentiert die notwendigen Nachweise.
Maritime Sicherheit umfasst den Schutz von Schiffen, Häfen und Menschen vor Unfällen und Gefahren. Internationale Regelwerke wie der ISM Code und der ISPS Code definieren Standards, die weltweit gelten.
Software unterstützt die Einhaltung dieser Standards. Sie dokumentiert Prozesse, verwaltet Zertifikate und erstellt Berichte für Audits. Bei Prüfungen können Sie so alle Nachweise schnell vorlegen.
Der ISM Code ist ein internationaler Standard für sicheres Schiffsmanagement. Er gilt für Passagierschiffe auf internationalen Reisen und Frachtschiffe ab 500 Bruttoregistertonnen.
Jede Reederei muss ein Safety Management System betreiben. Das umfasst Verfahrensanweisungen, Notfallpläne und interne Audits. Software wie CFARER ShipManager bildet diese Anforderungen ab und dokumentiert die Einhaltung.
Zwei Zertifikate sind erforderlich: das Document of Compliance für das Unternehmen und das Safety Management Certificate für jedes Schiff. Beide haben eine Gültigkeit von fünf Jahren mit jährlichen Überprüfungen.
Der ISPS Code regelt die Sicherheit in Häfen und auf Schiffen. Er trat 2004 in Kraft und betrifft alle internationalen Häfen sowie Schiffe ab einer bestimmten Größe.
Hafenbetreiber müssen einen Sicherheitsplan erstellen und umsetzen. Zugangskontrolle, Überwachung und regelmäßige Übungen sind vorgeschrieben. Software kann die Planung unterstützen und Übungen dokumentieren.
In Deutschland müssen Sicherheitsbeauftragte eine vom BSH zugelassene Schulung absolvieren. Die Zertifikate haben eine Gültigkeit von fünf Jahren.
Personenbezogene Daten von Kunden und Passagieren unterliegen der DSGVO. Das gilt für Namen, Kontaktdaten, aber auch für Reisedaten und bei Kreuzfahrten für Gesundheitsinformationen.
Maritime Software muss DSGVO-konform sein. Das bedeutet: Zugriffskontrolle, Löschmöglichkeiten und Dokumentation der Verarbeitung. Deutsche Anbieter wie Up2Boat erfüllen diese Anforderungen standardmäßig.
Im Jahr 2025 treten mehrere neue Regelungen in Kraft. Das European Maritime Single Window wird ab August 2025 zur Pflicht. Es ist ein einheitliches Portal für alle behördlichen Meldungen in EU-Häfen.
Elektronische Zertifikate nach STCW sind ab Januar 2025 zulässig. Das erleichtert die Verwaltung von Befähigungsnachweisen. Elektronische Ballastwasser-Logbücher folgen ab Oktober 2025.
Die eFTI-Verordnung zielt auf die vollständige Digitalisierung von Frachtdokumenten bis 2027. Wer heute in Software investiert, ist für diese Anforderungen gut vorbereitet.
Die maritime Branche digitalisiert sich rasant. Cloud-Lösungen, KI und IoT verändern, wie Häfen und Reedereien arbeiten.
Cloud-basierte Software hat einen Marktanteil von etwa 60 Prozent erreicht. Die Vorteile liegen auf der Hand: keine lokale Installation, automatische Aktualisierungen und Zugriff von überall.
Mobile Anwendungen sind für Bootsfahrer heute Standard. Sie erwarten, Liegeplätze per Smartphone zu buchen und sofort eine Bestätigung zu erhalten. Anbieter wie Dockwa haben ein Netzwerk von rund 1.000 Marinas aufgebaut, das diese Erwartung erfüllt.
Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Schifffahrt. Der maritime KI-Markt wächst jährlich um etwa 23 Prozent. Über 70 Prozent der Reedereien planen, bis Ende 2025 KI-Technologien einzusetzen.
Prädiktive Wartung analysiert Sensordaten und sagt Ausfälle vorher. So können Reparaturen geplant werden, bevor ein Defekt eintritt. Das spart Stillstandkosten und verlängert die Lebensdauer von Komponenten.
Routenoptimierung durch KI berücksichtigt Wetter, Strömungen und Kraftstoffpreise. Das Ergebnis sind effizientere Routen mit weniger Verbrauch und CO2-Emissionen.
Das Internet der Dinge ermöglicht neue Anwendungen. Sensoren erfassen Belegungsstatus, Umweltdaten oder Maschinenzustände und übertragen sie in Echtzeit.
YABOOK bietet mit dem PortPanel ein Beispiel: Anzeigen am Liegeplatz zeigen Informationen direkt vor Ort an. Up2Boat integriert IP-basierte Kranwaagen für die automatische Gewichtserfassung.
Der Smart-Port-Markt wächst jährlich um etwa 26 Prozent. Investitionen in Sensorik und Vernetzung zahlen sich durch bessere Daten und effizientere Abläufe aus.
Hamburg zeigt, wie die Zukunft aussehen kann. Das SmartPORT-Projekt der Hamburg Port Authority bündelt verschiedene Digitalisierungsinitiativen.
Das Projekt AKIDU nutzt KI für die Disposition an Universalterminals. MOZART optimiert den Hafenverkehr mit quanteninspirierten Algorithmen. SmartBRIDGE überwacht Brückenzustände mit Sensoren.
Im März 2025 erhielt das Container Terminal Altenwerder Fördermittel für 5G-Infrastruktur. Ab Oktober 2025 ermöglicht Digital Container Release die sichere digitale Freigabe von Containern.
Das Ziel: Hamburg soll bis 2040 CO2-neutral werden. Digitalisierung ist ein zentraler Baustein auf diesem Weg.
Die Auswahl der passenden Software erfordert eine sorgfältige Analyse Ihrer Anforderungen. Vier Kriterien sind besonders wichtig.
Nicht jede Software passt zu jedem Betrieb. Eine Marina braucht andere Funktionen als ein kommerzieller Hafen oder eine Reederei. Prüfen Sie, ob der Anbieter Erfahrung in Ihrem Segment hat.
Fragen Sie nach Referenzkunden ähnlicher Größe und Art. Ein Anbieter, der hauptsächlich kleine Yachtclubs bedient, ist möglicherweise nicht der richtige Partner für einen großen Handelshafen.
Kann die Software mit Ihrem Unternehmen wachsen? Wenn Sie heute 50 Liegeplätze haben und morgen 200, sollte die Software das abbilden können.
Achten Sie auf Lizenzmodelle. Manche Anbieter berechnen pro Liegeplatz, andere pauschal. Bei geplantem Wachstum kann sich ein pauschales Modell lohnen.
Maritime Software arbeitet selten allein. Schnittstellen zu Buchhaltungssystemen, Online-Buchungsportalen oder Kassensystemen sind wichtig.
Fragen Sie nach vorhandenen Integrationen. API-Schnittstellen ermöglichen individuelle Anbindungen, erfordern aber oft Entwicklungsaufwand.
Deutscher Kundendienst kann bei Problemen entscheidend sein. Internationale Anbieter haben nicht immer deutschsprachige Mitarbeiter.
Prüfen Sie auch die Lokalisierung: Ist die Software auf Deutsch verfügbar? Erfüllt sie deutsche Anforderungen wie TSE-Integration? Anbieter wie Up2Boat oder Portelo haben hier Vorteile.
Erfolgreiche Unternehmen bleiben nur erfolgreich, wenn alle mit Liebe und Engagement an der Arbeit sind.
Dieser Leitspruch beschreibt perfekt das maritime Softwareunternehmen CODie (COmputer Dienste). CODie ist einer der führenden Entwickler im Bereich Schiffs- und Flottenmanagementsoftware am Markt.
Der vielleicht zukünftige Partner für ihre Firma, ist ein Inhabergeführtes Familienunternehmen, welches bereits seit über 30 Jahren tätig ist. Seit dem Jahr 1990, widmet sich CODie nicht nur dem Finanzbereich, sondern auch der maritimen Software und ist somit ein stabiler und sehr erfahrener Partner in diesem Bereich. Das Unternehmen mit dem zentralen Hauptsitz in Deutschland, unterstützt sie nicht nur bei der Bereitstellung von Tools, die ihren Arbeitstag massiv erleichtern werden, sondern sie sind auch ein erfahrener Ansprechpartner, der Sie bei allen Fragen und Herausforderungen gern und sachkundig unterstützt. So kann zum Beispiel ihr QM einfach und schnell auf ISM/ISPS-bezogenen Dokumente zugreifen. Denn mit der Nutzung des integrierten Editors sind durch die benutzerfreundliche Bedienung diese Schreiben einfach zu handhaben und auch ihre Flottenverteilung wird mit einem einzigen Klick im System bedient.
Möchten sie ihre Crew übersichtlich verwalten und Zertifikate sowie Gehaltsabrechnungen für sie erstellen? Dann wird ihnen das Crew-Management eine große Unterstützung sein. Mit Hilfe des dedizierten Drittanbieter-Login können Sie schnell und einfach alle Daten zu ihrer Besatzung aktualisieren. Stellen Sie zukünftig neue Mitarbeiter beziehungsweise eine Besatzung auf einen Blick nach ihren Erfahrungen, Fähigkeiten und auf ihre zukünftigen Bedürfnisse abgestimmt, ein.
Denn mit Hilfe des gut geschulten Personals, arbeitet CODie bereits mit über 2.000 Unternehmen zusammen. Tendenz steigend.
Wenn Sie also ihre Schiffbaukosten senken, dafür ihre Flotteneffizienz verbessern möchten und ihren Arbeitsalltag so effizient wie möglich gestalten wollen, dann spricht alles für ihren neuen Geschäftspartner CODie.
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Das Softwareunternehmen Herberg Systems arbeitet seit dem Jahr 1998 für die Wünsche ihrer Kunden. Mit ihrer agilen Softwareentwicklung haben sie es sich zur Aufgabe gemacht am Puls der Zeit zu sein. Deshalb haben sie voneinander unabhängige Produkte (Modul-, Cloud-, und Systemintegrationslösungen) für die Schifffahrt entwickelt. Um alle Anforderungen des Kunden umzusetzen, haben sie hierfür drei elementare Tools auf den Markt gebracht.
Zwei von drei Modulen von Herberg Systems sind webbasierend und somit individuell für sie nutzbar. Dies beinhaltet ein E-Mailclient, der speziell für die Schiffart konzipiert wurde, ein Flottenmanagementtool und eine Charteringsoftware. Diese Systeme lassen sich individuell in ihr vorhandenes System integrieren und bieten somit eine flexible Alternative zu einer Komplettlösungen an. Den Sie wissen am besten was sie benötigen und wollen.
Auf der Homepage von Herberg Systems können Sie direkt Kontakt aufnehmen und sich weitere Information über Leistungen und Angebote einholen.
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Vor über 30 Jahren wurde das Unternehmen Marine Software Limited gegründet. Derzeit werden ihre Produkte von über 1800 Schiffen genutzt. Dabei reicht die Kundschaft von kleinen Betreibern mit einem Schiff, bis hin zu weltweit agierenden Flotten. Der Slogan „Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg“ überzeugt. Mit der Marine-Software-Suite stehen ihnen auf einem Dashboard alle wichtigen Informationen auf einem Blick zur Verfügung. Mit der automatischen Datenreplikationsfunktion kommunizieren die Mitarbeiter in ihrem Büro und dem Schiff auf dem Marine Software Cloud Server. Mit der Office Suite haben ihre Angestellten auf dem Festland einen einfachen Zugriff auf alle Softwaremodule die Marine Software zu bieten hat. Die Schiffsbesatzung arbeitet im Gegenzug mit der Vessel Suite.
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