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Fernwartungssoftware kostenlos | PC fernsteuern | Fernzugriff | MAC | Remote

Fernsteuerungssoftware (kostenlos) für PC & MAC - Top-5 Remote-Zugriff-Anbieter

Sie sind auf der Suche nach kostenloser Fernwartungssoftware für den Fernzugriff bzw. Remote-Zugriff auf Ihren PC (Windows 7, 8, 10 & Co.) oder MAC? Dann finden Sie nachfolgend eine Auflistung kostenfreier sowie kostenpflichtiger Programme im Überblick. Hierbei wurden die beliebtesten Anwendungen zum PC fernsteuern getestet und verglichen. Sollten diese Infos Ihnen nicht genügen, so beraten wir Unternehmen im deutschsprachigen Raum gern zu diesem und anderen Themen. Sollten es sich bei Ihrer Firma um ein IT-Systemhaus handeln, so haben wir sogar gesonderte Konditionen für Sie im Angebot. Schreiben Sie uns idealerweise eine Anfrage oder rufen Sie uns an. Anschließend erläutern wir Ihre Möglichkeiten schnell und transparent. Ansonsten hoffen wir Ihnen mit den nachfolgenden Informationen einen sehr guten Überblick zur PC-Fernsteuerung geben zu können.

Fernwartungssoftware

Was ist eine Fernsteuerungssoftware bzw. ein Remote-Zugriff?

Ihren Ursprung hat die Fernwartungssoftware im Bereich der Server- und IT-Administration. Es handelt sich dabei um ein hilfreiches Werkzeug, mit dem unabhängig vom Standort auf eine Vielzahl von Computern an anderen Orten zugegriffen werden kann und Aufgaben durchgeführt werden können. Remote Desktop-Software ist eine andere Bezeichnung für dieses Tool. Das Prinzip dieser Software basiert auf einer Umwandlung des Desktops des Computers in Videosignale, die an andere PCs gesendet werden können. Im selben Moment werden Steuerbefehle, wie Eingaben per Tastatur oder Maus, an den Computer, der über die Software verfügt, zurückgeleitet. Dadurch wird ermöglicht, dass die betreffende Oberfläche des Betriebssystems auf jeden beliebigen Computer projiziert wird. Der Nutzer kann also Programme, Anwendungen und Daten von jedem Standort aus genauso verwenden, als wenn er sich an diesem Computer befände.

Vereinfachte Darstellung von Fernwartungssoftwares

Eine Fernwartungssoftware oder auch ein Remote-Zugriff ermöglicht eine Anmeldung auf Rechnern, die sich an weit entfernten Orten befinden, um diese fernzusteuern, z. B. für Reparatur- oder Wartungsarbeiten. Sie können also von einem beliebigen Ort aus über das Internet auf Ihren Computer zugreifen. Dazu muss Ihr Computer eingeschaltet und ein Remote-Zugriff installiert und aktiviert sein. Wenn die Funktion des Remote-Zugriffs richtig konfiguriert wurde, können Sie dann jederzeit von jedem Standort aus auf Ihren PC von einem anderen Computer via Internet zugreifen. Auf dem Computer, über den der Zugriff erfolgt, muss dafür nicht zwingend ein solches Tool installiert sein. Eine Internetverbindung ist die häufig einzige Voraussetzung, die erfüllt werden muss, eine schnelle Breitbandverbindung ist zusätzlich vorteilhaft hierfür.

Remote Desktop-Softwares waren bei ihrer Entwicklung ursprünglich zur Administration von Netzwerken geplant. Über einen Remote-Desktop, also Fernsteuerung oder entfernte Arbeitsfläche, kann ein Benutzer auf eine große Anzahl von Computern zugreifen, ohne dabei Einschränkungen zu erfahren. Es können notwendige Einstellungen vorgenommen und damit ein ganzes Netzwerk von einem Arbeitsplatz aus konfiguriert werden. In der jüngeren Vergangenheit sind aber weitere Funktionen hinzugekommen, sodass viele Unternehmen Fernwartungssoftware für Ihren Support und für aktive Hilfe bei Computerproblemen benutzen.

Neben der Verwendung von Computern, die sich nicht vor Ort befinden, können Fernsteuerungssoftware weitere Funktionen aufweisen:

  • Bildschirmerfassung: Screenshots können erstellt und Screen-Sharing kann aktiviert werden.
  • Dateiübertragung: Dateien und Ordner können vom Computer mit der entsprechenden Software auf den anderen Computer übertragen werden und umgekehrt.
  • Dateifreigabe: Dateien, die aufgrund ihrer Größe oder Eigenschaften schlecht für den E-Mail-Versand geeignet sind, können ohne Probleme mithilfe des Remote-Zugriffs versendet werden. Es wird ein sicherer Link erstellt, über den andere Benutzer die freigegebenen Dateien von Ihrem Computer herunterladen können.
  • Gästeeinladung: Sie können Freunde einladen, per Remote-Zugriff auf Ihren Computer zuzugreifen, damit diese Ihnen beispielsweise bei der Lösung eines Problems behilflich sind. Eine Einladung ermöglich Benutzern, Ihren Desktop zu sehen, die Maus und Tastatur zu steuern, Dateien zu übertragen etc.
  • ELearning: Zum Beispiel kann ein Lehrer eine Problemlösung auf dem Bildschirm des Schülers demonstrieren. Gleichzeitig kann dieser die einzelnen Schritte auf seinem Bildschirm nachvollziehen. Bei einem großen Teil der verschiedenen Softwares dieser Art sind außerdem Möglichkeiten der Kommunikation integriert (Chatfenster oder Videotelefonie), um die Interaktion zu vereinfachen.
  • Rechner ohne Bildschirm: Ein Remote-Zugriff wird oft auch für Rechner eingesetzt, die keinen eigenen Bildschirm haben.

Dritten wird ein unbefugter Zugriff über die Fernsteuerungssoftware durch eine Verschlüsselung und digitale Signatur der Kommunikation zwischen den beiden Computern unterbunden. Mithilfe aller Remote-Zugriffe ist es möglich, PCs aus der Ferne zu steuern und zu kontrollieren. Je nach Verwendungszweck können Remote-Zugriffe aber auch viele andere Aufgaben erfüllen. Neben kostenpflichtigen Fernsteuerungssoftwares finden Sie im Internet auch zahlreiche kostenlose Remote-Zugriffe. Im Folgenden haben wir für Sie verglichen, welche der Tools sich für welche Einsatzgebiete am besten eignen.

Wenn sich zwei oder mehrere Windows-PCs im selben LAN befinden, ist ein Einloggen von dem einen auf den anderen Computer kein Problem. Soll das aber über das Internet erfolgen, müssen NAT-Grenzen überwunden werden, sodass Port-Forwarding erforderlich wird. Das heißt, dass verschiedene Netzte miteinander verbunden werden müssen, damit Informationen ausgetauscht werden können. Port-Forwarding, oder auch Portweiterleitung, ist das Weiterleiten einer Verbindung von einem Rechner zu einem anderen Computer, der sich nicht im selben Netz befindet.

Kostenlose Fernsteuerungssoftware für PC & MAC im Test/Vergleich

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Bildschirme auf andere Computer zu übertragen, aber wenn Sie beim Fernzugriff auf Ihren PC möglichst von Problemen verschont bleiben wollen, sollte dafür ein entsprechender Dienst genutzt werden. Die folgenden Programme verfügen -neben der grundsätzlichen Fernwartungs-Funktion- über eine Vermittlung über NAT-Grenzen hinweg und arbeiten mit verschlüsselten Informationen.

Tools für Ihren Windows-Computer

TeamViewer: Für private Nutzer ist dieses Tool komplett kostenlos. In wenigen Sekunden kann eine Verbindung zu einem anderen Rechner hergestellt werden. Firewalls stellen dabei kein Hindernis dar. Was sich zunächst nach Hacking anhört, ist aber eine sichere und legale Methode. Installation und Registrierung sind einfach zu handhaben. Ein Zugriff auf fremde Desktops ist nicht möglich: Auf dem PC, auf den zugegriffen werden soll, muss TeamViewer installiert und aktiviert sein. Zusätzlich werden ID-Nummer und Code der Zielperson benötigt. TeamViewer eignet sich besonders für Unternehmen, die Kunden und Mitarbeiter Support zukommen lassen möchten. Die Software zeichnet sich durch ihr Alleinstellungsmerkmal einer Meeting-Funktion mit Video und Voice over IP für ganze Teams mit bis zu 25 Teilnehmern aus. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit der Fernsteuerung über Apps für mobile Endgeräte. Die Vorteile von TeamViewer sind eine einfache Einrichtung, die Möglichkeit der Fernsteuerung oder wahlweise nur der Bildschirmfreigabe. TeamViewer ist ein solides Tool für Remote Control mit Meeting- und Videofunktion.

VirtualBox: Es handelt sich um eine kostenlose Software, mit der Sie auf andere Betriebssysteme von Ihrem PC aus zugreifen können (Linux, Windows, Mac). Hiermit können Sie ohne großes Risiko Softwares testen und komplizierte Einstellungen zur Probe vornehmen. Die Software eignet sich außerdem zur Datenrettung. Wenn ein Fehler im System auftritt, ist es möglich, das Gerät an einen Zeitpunkt zurückzusetzen, an dem es noch fehlerfrei war. Das Tool ist erweiterbar mit dem VirtualBox Extension Pack, mit dem eine Reihe neuer Funktionen einhergehen. Vorteile: Gefahrloses Software-Testing, Nutzen eines Zweit-OS. VirtualBox ermöglicht Ihnen einen kostenlosen Remote-Zugriff auf verschiedene Betriebssysteme, das Ihren Alltag erleichtern kann. Wenn Sie sich für dieses Tool interessieren, können Sie hier weitere Informationen finden.

Tools ohne Vermittlungsdienst:

Für den Zugriff von einem Windows PC auf einen Mac eignen sich VNC-Client-Lösungen, die plattformunabhängig benutzbar sind:

UltraVNC: Mit diesem Tool können Sie fremde PCs genauso steuern, als ob Sie davor sitzen würden. Sie sehen den Bildschirminhalt in Echtzeit und können den anderen Computer steuern, indem Sie Maus und Tastatur benutzen. Dateien können ausgetauscht werden und auch eine Chatfunktion ist vorhanden. Der Austausch der Informationen erfolgt verschlüsselt. Die Vorteile dieser Software sind, dass sie ressourcensparend arbeitet und leicht in der Handhabung der Wartung von entfernten PCs ist. Die Software eignet sich für Windows-PCs und ermöglicht eine einfache Wartung von entfernten Rechnern (bevorzugt Mac-Computer). Weitere Informationen finden Sie bei Interesse hier.

TightVNC: Mit diesem Tool können entfernte Computer kostenlos überwacht und ferngesteuert werden. Eingaben per Maus oder Tastatur werden unmittelbar übertragen, so als säße man direkt davor. Es ist möglich, mit diesen Computern sowohl via Internet als auch über lokale Netzwerke zu interagieren. Verbindungen über LAN sind besonders für System-Administratoren praktisch, die mithilfe von VNC-Programmen, wie TightVNC, auf alle einem Netzwerk zugehörigen PCs zugreifen können. Es handelt sich hierbei um ein kostenloses Tool, das leicht zu bedienen ist. Entfernte Computer (auch Mac-Rechner) können mit VNC-Programmen wie Computer genutzt werden, die sich vor Ort befinden. Besonders geeignet sind sie für große und verteilte Netzwerke. Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen haben, finden Sie diese hier.

Die beiden zuletzt vorgestellten Programme liefern nicht die bestmögliche Leistung beim Zugreifen und Fernsteuern eines Macs. Die Tools unterstützen nicht die Mac-Erweiterungen, sodass nur eine unkomprimierte Basisverbindung entsteht. Wenn die Verbindung jedoch innerhalb eines lokalen Netzwerkes hergestellt wird, ist die Geschwindigkeit akzeptabel. Damit der Remote-Zugriff erfolgen kann, muss auf dem Mac die „Bildschirmfreigabe“ aktiviert werden.

Fernwartungssoftware

Tools für Ihren Mac

Um von einem Mac-Computer auf einen Windows-Rechner zugreifen zu können, gibt es den Microsoft Remote Desktop Connection Client für Mac. Dieser erlaubt Mac-Nutzern, eine Verbindung mit Windows-PCs herzustellen und mit deren Programmen und Dateien zu arbeiten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Verbindung sind ein aktivierter Remote Desktop Service auf den PCs sowie die IP-Adresse, da allein durch Kenntnis des Namens das Programm den Rechner nicht finden kann.

Für Apple-User gibt es auch eine kostenfreie Variante, um aus der Ferne auf einen anderen Mac zuzugreifen. Über die zuvor erwähnten und bei Windows-PCs problematischen NAT-Grenzen setzt sich der Dienst „Back to my Mac“ hinweg. Die Verbindung zwischen den Geräten erfolgt über die kostenfreie Basisversion der hauseigenen iCloud. Mit der „Zugang zu meinem Mac einrichten und verbinden“-Funktion der iCloud können Sie ein Netzwerk aus Mac-Computern errichten, auf welches Sie von jedem Standort aus zugreifen können. Ermöglicht wird Ihnen eine Dateifreigabe, das heißt Sie können zwischen dem lokalen und dem entfernten Mac Dateien und Ordner austauschen. Zudem ist es möglich, den Bildschirm des entfernten Macs freizugeben. Sie können dann mit diesem Rechner ganz normal arbeiten, mit Maus- und Tastatureingaben Programme öffnen und Dokumente bearbeiten. Zusätzliche Informationen finden Sie hier auf der Internetseite von Apple.

Für Ihren Mac sind außerdem auch TeamViewer und VirtualBox erhältlich.

Die vorgestellten kostenlosen Programme sind bestens für Einsteiger geeignet. Wenn Sie aber auf der Suche nach einer sicheren und leistungsstarken Fernsteuerungssoftware für Ihr Unternehmen sind, sollten Sie kostenpflichtige Premium-Softwares in Betracht ziehen.

Kostenlose Fernwartungssoftware im Überblick:

Kostenlose Fernwartungssoftware

Kostenpflichtige Fernsteuerungssoftware für Unternehmen im Test/Vergleich

Für den professionellen Einsatz von Fernwartungssoftwares in Ihrem Unternehmen zum Support von Kunden und Mitarbeitern lohnt es sich, in kostenpflichtige Tools zu investieren. Diese bieten einen größeren Umfang an Funktionen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Zusätzlich dazu sind sie meist wesentlich einfacher zu handhaben.

Alle der im Folgenden vorgestellten Programme sind sowohl für Windows- als auch für Mac-Computer geeignet.

GoToAssist: Diese Software ermöglicht Ihnen ganz leicht Remote-Zugriff auf entfernte PCs und Macs. Funktionen, die Ihnen geboten werden, sind eine wechselseitige Bildschirmübertragung, Ferndiagnosen bezüglich Hardware- und Softwarekonfigurationen, die auf Systeminformationen beruhen, ein Austausch von Dateien, eine Multi-Monitor-Unterstützung (einfaches Wechseln zwischen mehreren Kunden-Monitoren), ein Anmerkungstool und die Möglichkeit, dass ein Supporter bis zu acht Sitzungen gleichzeitig führen kann. Die Software ist besonders für Unternehmen geeignet, die internen Support von Mitarbeitern und externen Support von Kunden bieten. Die Fernsteuerung kann auch über Apps für mobile Endgeräte erfolgen. Es werden verschiedene Lizenzmodelle angeboten (die Software lässt sich für eine beliebige Anzahl von Anwendern monatlich oder jährlich mieten und auch das Service-Desk-Modul kann der Kunde flexibel dazu buchen). Der Preis liegt bei 49 Euro pro Monat bei monatlicher Zahlung (39 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung). GoToAssist beinhaltet viele Funktionen für Supporter, kaum Werkzeuge für Administratoren. Wenn Sie mehr über den Service von GoToAssist wissen möchten, finden Sie weitere Informationen auf der Homepage des Anbieters.

LogMeIn: Seit Anfang 2014 bietet der Hersteller seine Freeware-Version nicht mehr an. Es handelt sich seitdem um einen Premium-Dienst mit Abo-Modell. Nach dem Installieren der Software auf Ihrem Computer Zuhause kann dieser über jeden anderen PC, der über einen Internetanschluss verfügt, per Webbrowser ferngesteuert werden. Dabei haben Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Programme; E-Mails können gelesen, Dokumente bearbeitet und Dateien heruntergeladen werden. Firmen, die internen und externen Support leisten, sind mit diesem Dienst gut beraten. Es weist die Möglichkeit der Fernsteuerung über Apps für mobile Endgeräte auf. Für erfahrene und professionelle Nutzer kann sich ein kostenpflichtiges Abonnement lohnen. Für die meisten privaten Nutzer ist dieses Tool nach dem Erlöschen des kostenlosen Services jedoch uninteressant geworden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von LogMeIn.

NetSupport Manager: Von einem Desktop, Laptop, Tablet oder Smartphone aus können Sie mehrere Systeme überwachen, Remote-Unterstützung bieten, zusammenarbeiten und Sitzungen aufnehmen und wiedergeben. Beim Lösen von Problemen hilft der Zugriff auf Software- und Hardware-Inventare sowie das Überwachen von Diensten und eine Anzeige der Systemkonfigurationen. NetSupport Manager ist eher für die PC-Wartung und -Überwachung im Firmen-LAN (auch Fernzugriffe via Internet möglich, dafür ist aber Fachwissen notwendig) geeignet und verfügt über ein eigenes Scripting-System (z. B. um Vorgänge zu automatisieren und Software auszurollen). Mehrere Empfänger können den Bildschirm des Operators angezeigt bekommen, sodass der Dienst auch gut für den Unterricht geeignet ist. Es gibt auch die Möglichkeit der Fernsteuerung über Apps für mobile Endgeräte, zudem ist die Software kompatibel mit Windows, OS X, Linux, Android, iOS und Chrome. Es handelt sich um ein Komplettprodukt, d. h. es gibt keine laufenden Abonnementkosten. Der Preis liegt zwischen 56,91 Euro und 74,42 Euro (abhängig von der Anzahl der User). Das Programm bietet gute Werkzeuge für Administratoren im LAN, eine Verbindung via Internet ist umständlich, aber möglich. Wenn Sie sich für weitere Informationen zu diesem Service interessieren, kann Ihnen die Homepage von NetSupport Manager weiterhelfen.

Netop Remote Control: Das System besteht aus zwei Komponenten: Aus dem Guest-Modul, das auf dem Computer des Technikers installiert wird, und aus dem Host-Modul, welches auf dem Zielrechner installiert wird. So kann ein Techniker auf mehrere Rechner zugreifen, um beispielsweise Updates durchzuführen, oder mehrere Techniker auf denselben Computer zugreifen, um gemeinsam ein Problem zu lösen. Die Software ist eher für die PC-Wartung und -Überwachung im Firmen-LAN gedacht. Fernzugriffe via Internet sind möglich, aber komplex. Eine besondere Funktion ist die Möglichkeit, in einer Remote-Sitzung mit einem Gegenüber per Video zu telefonieren. Außerdem gibt es auch hier ein eigenes Scripting-System, um beispielsweise Vorgänge zu automatisieren und Software auszurollen sowie die Möglichkeit der Fernsteuerung über Apps für mobile Endgeräte. Erhältlich sind verschiedene Lizenzmodelle (die Software lässt sich für eine beliebige Anzahl von Anwendern monatlich oder jährlich mieten; Preise erhalten Sie auf Nachfrage bei Vertriebspartnern von Netop, auch das Service-Desk-Modul kann der Kunde flexibel dazu buchen). Netop ist ein gut zu verwaltender Remote-Zugriff. Wenn Sie mehr über Neptop Remote Control in Erfahrung bringen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

AnyDesk: Mit der Software von AnyDesk können Sie im Team arbeiten und von unterwegs auf Ihre Anwendungen und Dateien zugreifen. Die Besonderheit hierbei ist, dass Ihnen ein weltweites Server-Netzwerk zur Verfügung steht, sodass Sie zum Beispiel keine unsicheren Cloud-Dienste für wichtige Geschäftsgeheimnisse in Anspruch nehmen müssen. Anders als die meisten anderen Remote-Desktops arbeitet dieses Tool sehr schnell in Bezug auf die Bildübertragung, sodass diese wirklich flüssig abläuft – im Gegensatz zu der Bildübertragung vieler anderer Anbieter. Die Schnelligkeit basiert auf neusten Techniken, die auch zu einer verbesserten Bildqualität beitragen. Die Software arbeitet im Hintergrund, so können auch Anwendungen, die mit herkömmlichen Tools dieser Art nicht kompatibel waren, problemlos ausgeführt werden (z. B. CAD, Videoschnitt und Office-Software). Alle Funktionen sind mit wenigen Klicks erreichbar, weil die Bedienoberfläche unkompliziert gestaltet ist, womit wiederum eine leichte Bedienung einhergeht. Durch die gleiche Technik, die beim Online-Banking verwendet wird, werden beide Teilnehmer kryptisch authentifiziert, was zu einer hohen Sicherheit führt. Die Verwendung Für die sporadische private Nutzung ist dieser Service kostenlos, für den geschäftlichen Gebrauch gibt es verschiedene Tarife, aus denen Sie den passenden auswählen können (für Firmen bietet sich der Tarif AnyDesk Professional zum Preis von 180 Euro im Jahr an). AnyDesk stellt eine zuverlässige, schnelle, sichere und leicht zu bedienende Option im Bereich der Remote-Zugriffe dar. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von AnyDesk.

Apple Remote Desktop: Der Unterschied liegt im Vergleich zum kostenlosen Service „Zugang zu meinem Mac“ darin, dass dieses Tool eine Software ist, welche die Möglichkeit bietet, verschiedene Mac-Computer innerhalb eines Netzwerkes zu verwalten, sodass anderen Nutzern in Echtzeit Online-Hilfe gegeben und Software verteilt werden kann. Auch ausführliche Software- und Hardwareberichte können erstellt sowie routinemäßige Verwaltungsaufgaben automatisiert werden. Apple Remote Desktop ist zu einem Preis von 79,99 Euro erhältlich.

Kostenpflichtige Tools im Überblick:

Kostenpflichtige Fernwartungssoftware

Sicherheitshinweis bei der PC-Fernsteuerung

Dienste, wie die hier vorgestellten, gehen nicht selten mit der Gefahr von Missbrauch und Schadsoftware, z. B. in Form trojanischer Pferde einher: Zugriffs- und Kontrollmöglichkeiten locken Hacker an. Verbindungen von PC zu PC sind anfällig für externe Attacken. Die meisten dieser Tools bieten deshalb eine Verschlüsselung bei der Informationsweiterleitung an. Bei TeamViewer und einigen der kostenpflichtigen Anbieter lässt sich zusätzlich dazu manuell eine Zwei-Wege-Authentifizierung einrichten, wie bereits thematisiert. Bei Netop Remote zum Beispiel müssen erst alle Module freigeschaltet werden, was zwar umständlich ist, aber dennoch erheblich zu einer höheren Sicherheit beiträgt.

Fernwartungssoftwares oder auch Remote-Zugriffe erlauben also einen Zugriff auf entfernte Computer via Internet. Die verschiedenen Tools weisen je nach Verwendungszweck unterschiedliche Funktionen auf. Für private Nutzer sind in den meisten Fällen die kostenlosen Programme ausreichend, Firmen und Unternehmen, die auf den Support von Kunden oder Mitarbeitern spezialisiert sind, sollten den Erwerb eines kostenpflichtigen Produkts in Betracht ziehen. Funktionen, die einen Zugriff auf andere Rechner ermöglichen, stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar, das von den meisten Tools dieser Art jedoch berücksichtigt und dem mit Schutzmaßnahmen entgegengewirkt wird.

Fazit

Wenn IT-Dienstleister schnell und zuverlässig Support beim Kunden leisten müssen, ist die richtige Fernwartungssoftware von Vorteil. Auch wir von Systemhaus.com stellen unseren Partnern ein Fernwartungssystem zur Verfügung, damit der Kunden-Service optimiert werden kann. Der Fernzugriff sollte vom Kunden ohne größere Probleme autorisiert werden können und gleichzeitig Sicherheitsrisiken entgegenwirken. Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich gern jederzeit an uns wenden, sodass wir diese in einem persönlichen Gespräch klären können. Sie erreichen uns telefonisch unter der Nummer 0361-39111040 oder Sie können uns per Kontaktformular eine Anfrage senden.