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Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) | Kosten | Pflicht | verschoben | Seminar | beantragen

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) – 8 Schritte zum beA

Update: bzgl. der beA Änderungen zum 1.1.2018 gibt es einen neuen Blogeintrag auf Systemhaus.com. Hier gelangen Sie zum neuen Artikel: Klick

Heute behandeln wir in unserem Blog-Beitrag das besondere elektronische Anwaltspostfach – kurz: beA. Als erstes klären wir, was das beA und für wen es ist, welche Funktion es hat und wie viel es kostet. Danach erfahren Sie, wie Sie mit 8 einfachen Schritten Ihr elektronisches Postfach zum Laufen bringen und wie wir von Winbit-IT Sie bei der Einrichtung des Postfaches unterstützen können.

Mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach sind Anwälte ab 2016 in der Lage, komplett sicher miteinander und der Justiz, vor allem mit Gerichten, zu kommunizieren. Jeder Anwalt bekommt sein eigenes elektronisches Postfach. Ein beA für komplette Kanzleien gibt es nicht. Die Kommunikation mit Mandanten über das beA ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Mit der Umsetzung des elektronischen Postfaches wurde die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) betreut. Der Rechtsverkehr findet so in Zukunft elektronisch statt postalisch und somit viel schneller statt. Weitere Information und aktuelle News zum Stand des beA finden Sie auf der Website der BRAK.

Das beA wird jährlich um die 65 bis 70 Euro kosten, sagt die BRAK. Der Betrag wird von den Rechtsanwaltskammern der einzelnen Bundesländer von jedem Mitglied eingezogen. Dazu kommen mögliche Kosten von Hardware, falls keine geeignete vorhanden ist.

Ab dem 29. September 2016 ist das besondere elektronische Anwaltspostfach laut der BRAK für alle Anwälte in Deutschland verfügbar. Dies bedeutet, dass Anwälte vor der Nutzung des beA einige Maßnahmen in ihrer Kanzlei einleiten müssen.

Sie brauchen Unterstützung mit dem Einrichten des beA in Ihrer Anwaltskanzlei?

Wir von Winbit-IT sind als IT-Dienstleiter darauf spezialisiert, Anwaltskanzleien mit zielgerichteten IT-Lösungen zu unterstützen. Unter anderem beraten wir Kanzleien zu den unterschiedlichen Möglichkeiten von Anwaltssoftware.

Damit Sie das beA in Ihrer Kanzlei nutzen können, übernehmen unsere Spezialisten gern die notwendigen Schritte.

8 Schritte, damit das beA in Ihrer Kanzlei funktioniert

In der Grafik zeigen wir Ihnen, was getan werden muss, dass das besondere elektronische Anwaltspostfach problemlos in Ihrer Kanzlei läuft und wie wir Ihnen mit unserer IT-Leistung dabei helfen können.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach - beA

Kontrolle der Internetverbindung und des Browsers

Zunächst prüfen wir, ob Ihre Internetverbindung ausreichend ist, um E-Mails ohne Zeiteinbuße zu versenden und zu empfangen. Daneben kontrollieren wir die Aktualität Ihres Internetbrowsers, damit der Web-Client des beAs erreichbar ist.

Beratung zur Hardware

Bei der Auswahl der richtigen Hardware, welche zur Benutzung des beA notwendig ist, stehen wir gern beratend zur Seite. Die Kompatibilität der einzelnen Geräte (Hardware-Token wie eine Signaturkarte oder Chipkartenlesegerät) ist besonders wichtig, damit das Arbeiten mit dem beA problemlos funktioniert. Auch ein leistungsfähiger Scanner, mit dem verschiedene Auflösungen angefertigt werden können, ist notwendig. Eine geringe Auflösung bedeutet eine geringe Datenmenge und somit einen schnelleren Versand Ihrer Anhänge. Da wir Hardware direkt vom Hersteller beziehen, können Sie hier sogar Kosten sparen.

Installation von Client Security

Vor der Erstregistrierung muss eine Client Security auf dem Computer vorhanden sein. Das Programm bietet die nötigte Sicherheit beim Ausführen verschiedener Funktionen des beA, die nicht über das Internet durchgeführt werden dürfen. Auch hier können wir Ihnen bei Fragen oder bei Problemen mit der Installation weiterhelfen.

Unterstützung Erstregistrierung

Bei der Erstregistrierung muss sich jeder Anwalt gegenüber dem beA-System authentifizieren. Hier stehen wir beratend zur Seite und unterstützen bei den Einstellungen des Postfaches, die nach der Registrierung vorgenommen werden können. Die Erstregistrierung kann mindestens 2 Wochen (ab 15.09.2016) vor dem Start des beA durchgeführt werden. Für die Erstregistrierung brauchen Sie unter anderem eine spezielle beA-Karte. Welche Karten verfügbar sind, welche Sie benötigen und wie Sie die beA-Karten bestellen können, erfahren Sie auf der beA-Webseite der Bundesnotarkammer.

Einrichten individueller Einstellungen

Wenn Sie Unterstützung bei den spezifischen Einstellungen im beA wie der Nutzerrechtevergabe sowie dem Anlegen eines „virtuellen Kanzleipostfaches“ benötigen, stehen wir ebenfalls zur Verfügung. Mit definierbaren Sichten kann postfachübergreifend ein virtuelles Postfach mit individuellen Einstellungen angelegt werden.

Anbringung der qualifizierten elektronischen Signatur (QES)

Auch beim Erstellen und Anbringen einer qualifizierten elektronischen Signatur können wir Ihnen behilflich sein. In diesem Bereich verfügen wir über umfassendes Know-how und verhelfen so zu einer qualifizierten und fortgeschrittenen Signatur.

Integration des beA in Ihre Kanzleisoftware

Eine Zusammenführung mit Ihrer bestehenden Kanzleisoftware können wir ebenfalls vornehmen, falls dies der Hersteller bereits vorsieht. Laut der BRAK soll die Möglichkeit der Eingliederung in die Kanzleisoftware im Laufe des Jahres 2016 erfolgen.

Beratung zur richtigen Kanzleisoftware

Falls Sie noch keine Kanzleisoftware besitzen oder diese gern wechseln möchten, beraten wir Sie umfassend zu allen Möglichkeiten und finden die Software, die Ihren individuellen Anforderungen genügt.

Sie wollen unsere umfassenden Leistungen zum Thema beA in Anspruch nehmen? Dann stellen Sie ganz einfach mit nur wenigen Klicks Ihre Anfrage bei uns!